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François Villon - Dichter und Vagant
 

François Villon Vor vollen Schüsseln muß ich Hungers sterben,
am heißen Ofen frier ich mich zu Tod,
wohin ich greife, fallen nichts als Scherben,
bis zu den Zähnen reicht mir schon der Kot.
Und wenn ich lache, dann habe ich geweint,
und wenn ich weine, bin ich froh,
daß mir zuweilen auch die Sonne scheint,
als könnte ich im Leben ebenso
zerknirscht wie in der Kirche niederknien
ich, überall verehrt und angespien.

(Ballade von den Vogelfreien)
Margot

 

Epitaph François Villon, in ärmliche Verhältnisse geboren, von einem Priester aufgezogen, studierte, tötete einen Priester in einer Messerstecherei, raubte die Universitätskasse, schloss sich der Kriminellenorganisation der Coquille an, wurde mehrmals verbannt, konnte in letzter Sekunde dem Galgen entrinnen. Seine Lieder und Balladen bezeugen ein abenteuerliches Vagabundenleben zwischen kriminellem Milieu und Fürstenhöfen. In Deutschland ist er vor allem durch die kongenialen Interpretationen Klaus Kinskiseinem breiteren Publikum bekanntgeworden.

 

Und das ist auf den Villon-Seiten zu finden:
  • Zwischen Todeszelle und Fürstenhof
    Leben uns Werk François Villons
     
  • Villon zum Lesen
    Nachdichtungen, Übertragungen, Übersetzungen der Balladen und Lieder Villons, die auf dem Buchmarkt zu finden sind.
     
  • Villon zum Hören
    Villon-Interpretationen von Kinski, Qualtinger, Reincke, Neuss, Vollenweider, Stankovski, Merkatz, Skoda und anderen auf Vinyl, MC und CD.
     
  • Texte
    Fast alle Lieder und Balladen François Villons, die Klaus Kinski in den 50er und 60er Jahren rezitiert hat, die Nachdichtungen von Paul Zech, die den Interpretationen Kinskis zu Grunde liegen, dazu die Ballades en jargon im Original.

 

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zuletzt aktualisiert am 24.03.2001