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François Villon - Dichter und Vagant
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Vor vollen Schüsseln muß ich Hungers sterben, am heißen Ofen frier ich mich zu Tod, wohin ich greife, fallen nichts als Scherben, bis zu den Zähnen reicht mir schon der Kot. Und wenn ich lache, dann habe ich geweint, und wenn ich weine, bin ich froh, daß mir zuweilen auch die Sonne scheint, als könnte ich im Leben ebenso zerknirscht wie in der Kirche niederknien ich, überall verehrt und angespien. (Ballade von den Vogelfreien) |
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François Villon, in ärmliche Verhältnisse geboren, von einem Priester aufgezogen, studierte, tötete einen Priester in einer Messerstecherei, raubte die Universitätskasse, schloss sich der Kriminellenorganisation der Coquille an, wurde mehrmals verbannt, konnte in letzter Sekunde dem Galgen entrinnen. Seine Lieder und Balladen bezeugen ein abenteuerliches Vagabundenleben zwischen kriminellem Milieu und Fürstenhöfen. In Deutschland ist er vor allem durch die kongenialen Interpretationen Klaus Kinskiseinem breiteren Publikum bekanntgeworden. |
Und das ist auf den Villon-Seiten zu finden:
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