[Triptychon]  [Boris Vian]  [François Villon]  [Links]  [Autor]  [Gästebuch]  [Kontakt]
[Klaus Kinski]: Biographie Nachrufe Bühne Jesus Tonträger Filme Bücher Texte

 

Klaus Kinski spricht François Villon

Ich hab mich in dein rotes Haar verliebt
Von Klaus Kinski bearbeitete Fasssung
der Nachdichtung von Paul Zech:

Eine kleine Liebesballade, gedichtet für Jeanne C. de Quée
 
Im Sommer war das Gras so tief,
daß jeder Wind daran vorüberlief.
Ich habe da dein Blut gespürt
und wie es heiß zu mir herüberrann.
Du hast nur leise mein Gesicht berührt,
da starb er einfach hin, der harte Mann,
weil's solche Liebe nicht mehr gibt...
Ich hab mich in dein rotes Haar verliebt.

Im Feld den ganzen Sommer war
der rote Mond so rot nicht wie dein Haar.
Jetzt wird es abgemäht, das Gras,
die bunten Blumen welken auch dahin.
Und wenn der rote Mond so bleich
geworden ist, dann hat es keinen Sinn,
daß es noch weiße Wolken gibt ...
Ich hab mich in dein rotes Haar verliebt.

Du sagst, daß es bald Kinder gibt,
wenn man sich in dein rotes Haar verliebt,
so rot wie Mohn, so weiß wie Schnee.
Im Herbst, da kehren viele Kinder ein,
warum soll's auch bei uns nicht sein?
Du bleibst im Winter auch mein rotes Reh
und wenn es tausend schönere gibt ...
Ich habe mich in dein rotes Haar verliebt.

 

Suchen im Triptychon:

 

Triptychon  Boris Vian  François Villon  Klaus Kinski  Links  Autor  Gästebuch  Kontakt
zuletzt aktualisiert am 06.03.2001