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Klaus Kinski - Kurzbiographie
 

18.10.1926
Klaus Kinski wird als Nikolaus Günther Karl Nakszynski in Zoppot bei Danzig geboren.

1930
Umzug der Familie nach Berlin.

1945
Erste kleine Theaterrollen am Theater des Kriegsgefangenenlagers "Camp 186" in Berechurch-Hall bei Colchester (Großbritannien).

1946
Engagement am Schloßpark-Theater Steglitz in Berlin als Doktor Kegel in Die Ratten von Gerhart Hauptmann. Bis 1956 spielt Kinski Theater in Berlin, München und Wien und spricht Hörspiele für den NWDR, BR und HR.

1947
Erste Filmrolle als holländischer Häftling in Eugen Yorks Morituri. Über 140 weitere sollten folgen.

1951 bis 1955
Kinski lebt abwechselnd in Berlin und München.

23.3.1952
Seine Tochter Pola wird in Berlin geboren.

Frühjahr 1952
Erste Auftritte mit Villon-Rezitationen im Café Melodie und in Valeska Gerts Hexenküche in Berlin.

11.6.1952
Heirat mit Gislinde Kühlbeck.

1955
Scheidung von Gislinde.

1955 bis 1960
Wohnsitz in Wien.

1957
Erste Schallplattenaufnahme mit Villon-Rezitationen für Amadeo. Insgesamt nimmt Kinski bis 1962 28 Platten mit Amadeo, 5 bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft und 1 mit Ariola auf.

Januar bis Dezember 1960
Rezitationstournee "Kinski spricht Villon, Rimbaud, Wilde, Majakowskij und Schiller", die seinen Kultstatus begründet.

1960
Erste Rolle in einem Edgar-Wallace-Film als Lorenz Voss in Der Rächer.

30.10.1960
Heirat mit Ruth Tocki.

1960 bis 1964
Wohnsitz in Berlin.

24.1.1961
Geburt seiner Tochter Nastassja in Berlin.

Oktober bis Dezember 1962
Skandalumwitterte Rezitationstournee "Kinski spricht Große Monologe der Weltliteratur: Tasso, Romeo, Don Carlos, Hamlet, Franz Moor und Faust".

1964 bis 1969
Wohnsitz in Rom.

1965
Rolle als Wild in Sergio Leones Per qualque dollari in più (= Für ein paar Dollar mehr).

1968
Kinski als Tigrero in Sergio Corbuccis Il grande silenzio (= Leichen pflastern seinen Weg).

1968
Scheidung von Ruth.

1969
Heirat mit Geneviève Minhoï.

1969 bis 1980
Wohnsitz in Paris.

20. und 27.11. 1971
"Jesus Christus Erlöser"-Tournee, die beiden letzten Bühnenauftritte Kinskis.

1972 bis 1987
Fünf Filme mit Werner Herzog: Aguirre (1972), Nosferatu (1978), Woyzeck (1978), Fitzcarraldo (1981) und Cobra Verde (1987).

30.6.1976
Sein Sohn Nanhoï Nikolai wird geboren.

1979
Scheidung von Geneviève Minhoï

1980
Umzug nach Lagunitas, Kalifornien.

15.9.1987
Beginn der Dreharbeiten zu Kinski Paganini.

17.12.1989
Uraufführung von Kinski Paganini in der Pariser Oper.

23.11.1991
Klaus Kinski stirbt in seinem Haus in Lagunitas.

 

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zuletzt aktualisiert am 04.10.2001