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Klaus Kinski - Filme

Nosferatu - Phantom der Nacht
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Nosferatu - Phantom der Nacht
= Nosferatu - fantôme de la nuit
= Nosferatu the Vampyre
BRD/Frankreich 1978

Genre: Klassiker, Horror

Regie: Werner Herzog

Drehbuch: Werner Herzog nach der Novelle von Bram Stoker

Darsteller: Klaus Kinski (Graf Dracula), Isabelle Adjani (Lucy Harker), Bruno Ganz (Jonathan Harker), Roland Topor (Renfield), Walter Ladengast (Dr. Van Helsing), Dan van Husen (Wärter), Jan Groth (Hafenmeister), Carsten Bodinus (Schrader), Martje Grohmann (Mina), Rijk de Gooyer , Clemens Scheitz (Gerichtsschreiber), Lo van Hensbergen, John Leddy , Margiet van Hartingsveld, Tim Beekman, Jacques Dufilho (Kapitän), Johan De Slaa, Michael Edols, Stefan Husar, Roger Berry Losch, Beverly Walker (Nonne)

Nosferatu - Phantom der Nacht

Produzenten: Michael Gruskoff, Werner Herzog, Walter Saxer

Kamera: Jörg Schmidt-Reitwein

Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus

Musik: Popol Vuh, Florian Fricke, Richard Wagner (Rheingold), Charles Gounod (Sanctus)

Farbe: Color

Sprache: Deutsch

Dauer: 107 Minuten (USA)

Erstaufführung: 23. Februar 1979, Internationale Filmfestspiele Berlin

Kritik: Herzogs "Nosferatu" lehnt sich an das große Vorbild aus dem Jahr 1922 - Murnaus "Nosferatu" - und die Dracula-Romanvorlage von Bram Stoker an. Bei aller formalen Brillanz der schwarzen Jugendstil-Romantik leidet sein Film jedoch an dem Zwang zur Übertrumpfung oder durch Einholung des großen Vorläufers. Die Übertragung der Dracula-Saga mit den Mitteln des Herzogschen Kinos erweist sich als ein Versuch der Quadratur des Kreises. Die Intensität und Schönheit der Regie Herzogs bei der Gestaltung vieler Einzelelemente von großer Faszination fügt sich am Ende nicht zusammen zu einer Neuinterpretation des Vampir-Mythos.
(Hans C. Blumenberg, in: Die Zeit, 12.1.1979)
 
Beeindruckende, wenn auch umstrittene Neuverfilmung von Werner Herzog, der hier neben der Hommage an sein Vorbild Murnau konsequent die im eigenen Werk angelegte Außenseiterthematik und seine romantische Naturauffassung auf einem hohen formalen Niveau weiterverfolgt. Herausragend: Klaus Kinski in der Titelrolle.
(Lexikon des internationalen Films)
 
Eine Hommage an den expressionistischen Stummfilmklassiker "Noseferatu - Eine Symphonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Murnau.
(Kölner Stadt-Anzeiger)
 
Werner Herzogs faszinierende Version des Vampir-Mythos ist zugleich eine Hommage an den legendären "Nosferatu"-Stummfilm von Murnau.
(Rhein-Zeitung)

 

 

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zuletzt aktualisiert am 01.11.2001