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Genre: Drama Regie: Werner Herzog Drehbuch: Werner Herzog Darsteller: Klaus Kinski (Don Lope de Aguirre), Alejandro Repulles (Gonzalo Pizarro), Helena Rojo (Inez de Atienza), Del Negro (Bruder Gaspar de Carvajal), Ruy Guerra (Don Pedro de Ursúa), Peter Berling (Don Fernando de Guzman), Cecilia Rivera (Flores), Daniel Ades (Perucho), Armando Polanah (Armando), Edward Roland (Okello), Daniel Farfán, Alejandro Chavez, Antonio Marquez, Julio Martinez Produzent: Werner Herzog Kamera: Thomas Mauch Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus Musik: Popol Vuh Farbe: Eastmancolor Dauer: 93 Minuten (BRD), 90 Minuten (USA) Uraufführung: 29.12. 1972 Inhalt: Peru, 1590/91: Eine Gruppe spanischer Eroberer ist auf der Suche nach dem sagenhaften Goldland El Dorado. Unterführer Lope de Aguirre wird mit einem Trupp zur Erkundung und Nahrungssuche losgeschickt. Nach tagelanger quälender Floßfahrt kehrt er nicht zum Haupttrupp zurück, sondern erzwingt die Rebellion. Er erklärt größenwahnsinnig den spanischen König für abgesetzt. Wie besessen, als großer Entdecker Macht und Reichtum zu ernten und als Patriarch sein eigenes Menschengeschlecht zu gründen, zwingt er den abenteuerlichen Haufen weiter. Auf einem großen Floß treiben sie den Strom hinunter, der immer träger wird - Halluzination und Wirklichkeit beginnen sich zu vermischen. Werner Herzog inszenierte ein beängstigend dichtes Bild über (Führer-)Wahn und Wahnsinn. Grundlage für den Film war eine historische Chronik. Realisiert wurde er an Originalschauplätzen. Kritik: Werner Herzog, 30, der mit
internationalen Festivalpreisen meistdekorierte
deutsche Filmemacher, bleibt bei seinem Leitmotiv:
Auch sein fünfter Langfilm (nach Fata Morgana
und Land des Schweigens und der Dunkelheit)
beschreibt "ein ganz großes
Scheitern". |
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